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Podcast: Farbe trifft Landkarte

Bunte Karten sind uns heute so selbstverständlich wie die GPS-Navigation. Aber wie und wann kam die Farbe überhaupt auf’s Papier? Wie entschied man sich für eine bestimmte Kolorierung und wie lassen sich diese Prozesse heute nachvollziehen? Zu diesen und weiteren spannenden Fragen haben wir uns diesmal mit Dr. Benjamin van der Linde unterhalten, der unter anderem mitverantwortlich für die Sonderausstellung „Farbe trifft Landkarte“ des MARKK war.

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Rassismus: Der Kommunikationskodex in den Fotografien von Adolf Friedrich, Herzog zu Mecklenburgs Afrika-Expedition 1910/1911

Die Kolonialfotografie sollte mit ihrer vermeintlichen Objektivität einen Beweis der menschlichen Unterschiede für die Rassenkunde dokumentieren und verwissenschaftlichen. Neben den traditionellen Feuerwaffen waren es zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem Fotoapparate, mit denen nun auf Expeditionen geschossen und wissenschaftliche Beweise gesammelt wurden. Das Deutsche Reich verlor seine Kolonien nach dem ersten Weltkrieg, doch die Fotografien blieben. Wie können wir sie heute betrachten und welche Informationen erhalten wir durch sie?

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Podcast: Kolonialismus in digitalen Spielen

Entdecken, Kundschaften oder Siedeln: Spielmechaniken mit kolonialen Anleihen sind feste Bestandteile vieler digitaler Spiele. Aber kann man deswegen gleich von „Kolonialismus“ sprechen? Sind es nicht Unterhaltungsprodukte und diese Thematiken kaum tiefer als die optische Präsentation? Sind die meisten Spiele vielleicht politischer, als sie tun? Über diese Fragen und ihre Bedeutung für die Geschichtswissenschaft sprachen wir mit Susanne Becker und Felix Zimmermann vom AKWGDS.

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Ein Stück Kommunismus mitten in Hamburg: Der tschechoslowakische Hafen in Hamburg während des Kalten Krieges

„Nur Handkarren sind erlaubt! Vjezd povolen jen pro ruční vozíky“: Die etwas verwitterten zweisprachigen Schilder auf Tschechisch und Deutsch am Halleschen Ufer im Hamburger Hafen sind Zeugnisse des einst regen Betriebs von Binnenschiffen, die über Jahrzehnte hinweg den Gütertransport über die Elbe zwischen Hamburg und der Tschechoslowakei stemmten. Das galt auch für die Zeit des Kalten Krieges, auch wenn, wie im Folgenden zu sehen sein wird, neben wirtschaftlichen Überlegungen nun besonders ideologische Aspekte den Ablauf des tschechoslowakischen Hafenbetriebs prägten.

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Zwischen Hamburg und Jaluit: die Sammlerin, Ethnographin und Kolonialaktivistin Antonie Brandeis, geb. Ruete

Der Name Antonie Brandeis taucht meist in Verbindung mit der deutschen kolonialen Frauenbewegung auf, in der sie in den Jahren 1907–1933 eine zentrale Rolle spielte. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die gebürtige Hamburgerin und älteste Tochter von Emily Ruete eine passionierte Sammlerin von materieller Kultur aus Mikronesien war. In seinem Beitrag präsentiert Godwin Kornes erste Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt zur Biographie von Antonie Brandeis und ihrer Tätigkeit als Sammlerin, Ethnographin und Kolonialaktivistin.

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Aspekte von Nachbarschaft 1941 – 1945:
Die Deportationen aus dem Woldsenweg 5 in Hamburg-Eppendorf

Im Herbst 1941 lebten im Woldsenweg 5 drei Familien, welche als jüdisch verfolgt und deportiert wurden. Die Nachbarschaft bestand aus langjährigen Mieter*innen, von denen viele im unmittelbaren Kontakt zu den Verfolgten und den Familien standen, welche als Nachmieter*innen in die frei gewordenen Wohnungen zogen.

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Feuerbestattung:
Die Technisierung des Todes

Die Einführung der Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert veränderte den Umgang mit Trauer und Tod grundlegend. An der Schnittstelle von Trauerfeier und Technik prallten die Vorstellungen der Befürworter*innen auf die konservative Haltung ihrer Gegner*innen. Somit war auch der Bau des ersten Krematoriums in Hamburg lange umstritten, bis äußere Umstände die Stadt zum Handeln zwangen.

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Von der Afrika-Straße zum Woermannsweg
Was’n nu mit den Straßennamen?

Die Postcolonial Studies sind bedingt durch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auch abseits der historischen Forschung zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Egal, ob es um einzelne Identitäten oder um die Verantwortung von Institutionen oder ganzen Staaten geht: Die Geschichtswissenschaft steht nun in der Verantwortung, eine Position zu beziehen.

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Ohlsdorf: Ein Friedhof in bewegten Zeiten

Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer und der Verstorbenen. Es sind lebendige Räume. Sie geben Einblick in eine Gesellschaft und ihren Umgang mit dem Tod. Der großflächige Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt. Er wurde zum Vorbild für viele weitere städtische Begräbnisplätze. Welche Geschichte erzählt dieser Parkfriedhof?

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