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Blogposts

Unter Blogpost vestehen wir ein kurzes Format, in dem in wenigen Zeichen ein Einblick in historische Regionen, Themen oder Debatten gegeben wird.

„Der ‚Osten‘ im ‚Westen‘: Spuren DDR-Geflüchteter im Hamburger Raum

Aktuelle Zugänge zur Erinnerungskultur an die DDR

Die Historikerin Theresa Hertrich koordiniert das Projekt „Orte der (Un-)Sichtbarkeit“ an der Universität Hamburg. Das Projekt ist im Bereich Public History angesiedelt und beschäftigt sich mit der Perspektive auf persönliche Erinnerungsorte ehemaliger Geflüchteter aus der DDR, die in Hamburg wohnhaft geworden sind und in der Stadt ihre eigenen Spuren hinterlassen haben.

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Und jetzt, Lennart Onken?

Obwohl die Bandbreite beruflicher Möglichkeiten mit einem Geschichtsstudium schier unendlich ist, stehen nicht nur an dem Studium interessierte Personen, sondern auch so manche*r Absolvent*in vor dieser Frage. Wir haben Lennart Onken gefragt, was macht man mit einem Geschitsabschluss?

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Baltijas Universitāte. Die Baltische Universität in Hamburg und Pinneberg 1946-1949

Am 14. März 1946 nahm in Hamburg eine Universität ihren Betrieb auf, die hierzulande nur einer geringen Anzahl an Personen bekannt ist. Und das, obwohl während ihrer gesamten Existenz 1946-1949 etwa 2600 Personen die Lehranstalt durchlaufen haben. Die Rede ist von der Baltischen Universität, die von 1946 in Hamburg verortet war, ehe sie 1947 in die ehemalige Luftwaffenkaserne in Pinneberg verlegt wurde. Die Studierendenschaft setzte sich ausschließlich aus estnischen, lettischen und litauischen DPs zusammen und ist bis heute ein wichtiges Beispiel für die Selbstorganisation sogenannter Displaced Persons.

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Ein Stück Kommunismus mitten in Hamburg: Der tschechoslowakische Hafen in Hamburg während des Kalten Krieges

„Nur Handkarren sind erlaubt! Vjezd povolen jen pro ruční vozíky“: Die etwas verwitterten zweisprachigen Schilder auf Tschechisch und Deutsch am Halleschen Ufer im Hamburger Hafen sind Zeugnisse des einst regen Betriebs von Binnenschiffen, die über Jahrzehnte hinweg den Gütertransport über die Elbe zwischen Hamburg und der Tschechoslowakei stemmten. Das galt auch für die Zeit des Kalten Krieges, auch wenn, wie im Folgenden zu sehen sein wird, neben wirtschaftlichen Überlegungen nun besonders ideologische Aspekte den Ablauf des tschechoslowakischen Hafenbetriebs prägten.

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Zwischen Hamburg und Jaluit: die Sammlerin, Ethnographin und Kolonialaktivistin Antonie Brandeis, geb. Ruete

Der Name Antonie Brandeis taucht meist in Verbindung mit der deutschen kolonialen Frauenbewegung auf, in der sie in den Jahren 1907–1933 eine zentrale Rolle spielte. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die gebürtige Hamburgerin und älteste Tochter von Emily Ruete eine passionierte Sammlerin von materieller Kultur aus Mikronesien war. In seinem Beitrag präsentiert Godwin Kornes erste Ergebnisse aus einem aktuellen Forschungsprojekt zur Biographie von Antonie Brandeis und ihrer Tätigkeit als Sammlerin, Ethnographin und Kolonialaktivistin.

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Aspekte von Nachbarschaft 1941 – 1945:
Die Deportationen aus dem Woldsenweg 5 in Hamburg-Eppendorf

Im Herbst 1941 lebten im Woldsenweg 5 drei Familien, welche als jüdisch verfolgt und deportiert wurden. Die Nachbarschaft bestand aus langjährigen Mieter*innen, von denen viele im unmittelbaren Kontakt zu den Verfolgten und den Familien standen, welche als Nachmieter*innen in die frei gewordenen Wohnungen zogen.

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Feuerbestattung:
Die Technisierung des Todes

Die Einführung der Feuerbestattung im späten 19. Jahrhundert veränderte den Umgang mit Trauer und Tod grundlegend. An der Schnittstelle von Trauerfeier und Technik prallten die Vorstellungen der Befürworter*innen auf die konservative Haltung ihrer Gegner*innen. Somit war auch der Bau des ersten Krematoriums in Hamburg lange umstritten, bis äußere Umstände die Stadt zum Handeln zwangen.

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Von der Afrika-Straße zum Woermannsweg
Was’n nu mit den Straßennamen?

Die Postcolonial Studies sind bedingt durch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auch abseits der historischen Forschung zu einem wichtigen gesellschaftlichen Thema geworden. Egal, ob es um einzelne Identitäten oder um die Verantwortung von Institutionen oder ganzen Staaten geht: Die Geschichtswissenschaft steht nun in der Verantwortung, eine Position zu beziehen.

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Ohlsdorf: Ein Friedhof in bewegten Zeiten

Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer und der Verstorbenen. Es sind lebendige Räume. Sie geben Einblick in eine Gesellschaft und ihren Umgang mit dem Tod. Der großflächige Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt. Er wurde zum Vorbild für viele weitere städtische Begräbnisplätze. Welche Geschichte erzählt dieser Parkfriedhof?

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