Blogposts

Unter Blogpost vestehen wir ein kurzes Format, in dem in wenigen Zeichen ein Einblick in historische Regionen, Themen oder Debatten gegeben wird.

ZBW: Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?

Der Hamburger Standort der ZBW besteht am historischen Ort des Hamburgischen Weltwirtschafts-Archivs, welches sich aus der Zentralstelle des Kolonialinstituts in Hamburg herausgebildet hatte. Der Leiter der Zentralstelle und erster Direktor des HWWA: Franz Ludwig Stuhlmann, der während seiner Zeit als Kolonialbeamter in Deutsch-Ostafrika aus einheimischen Gräbern menschliche Überreste raubte.

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Diskussion: War die Hanse Dänemarks „Kolonialmacht“?

Gab es im Spätmittelalter einen „Gegensatz“ zwischen der Hanse und Dänemark? War Dänemark damals gar eine Kolonie der Hanse? Während manche Historiker*innen eine Ausplünderung Dänemarks durch die Hanse als gegeben sehen, betonen andere gerade die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Hanse und Dänemark und sehen daher keinen „Gegensatz“. Unsere Autorin gibt einen Überblick über die kontroverse Forschung zu dieser Frage. 

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Der Hamburger Hafen: Kaffee und Kolonialismus

Hamburgs Geschichte ist bis heute eng mit dem Hafen und den dort gehandelten Waren verbunden – im Positiven wie im Negativen. Neben Tabak und Kakao war Kaffee der Importschlager des Kaiserreichs. Abgesehen von seiner stimulierenden Wirkung war es vor allem die ‚exotische‘ und rassistische Bewerbung, wegen der sich der Kaffee großer Beliebtheit erfreute.

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Zollverein: Bismarcks Biss in Hamburgs Mark

Im Jahr 1871 wurde die „Kleindeutsche Lösung“, die Gründung eines deutschen Nationalstaats unter preußischer Führung vollendet. Doch wie weit erstreckte sich diese „deutsche Einheit“ über das Reich aus zollpolitischer Betrachtung? Ein Blick auf Hamburg und den Deutschen Zollverein in den ersten Jahren des Kaiserreichs legt komplexe Entwicklungen offen.

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Tattoo-Kultur: Drei „Stecher“ und das Jahr 1919

Hamburg, der Hafen und Tätowierungen – das gehört zusammen. Drei Männer, die in St. Pauli ihre Tätowierstuben betrieben haben, sind dabei entscheidend für die Hamburger Tattoogeschichte. Karl Rodemich, Christian Warlich und Herbert Hoffmann haben durch ihre Arbeit einen beträchtlichen Beitrag zur Entwicklung und Professionalisierung des Tattoo-Gewerbes in der Hansestadt und darüber hinaus geleistet. Die drei Männer verbindet dabei eine Jahreszahl.

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